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Feuerwehr- und Rettungsübung in Mengen

Mengen,

Die zierliche junge Frau verkauft normalerweise im Büro Tickets für Flüge im Privatjet.


Normalerweise. — Im Augenblick zieht sie einen 1,90 Meter großen Mann, der in eine spezielle Rettungsweste eingepackt ist, durch einen 60 Zentimeter breiten Gang zwischen Passagiersitzen zum Flugzeugausgang. Sie ist zusammen mit dem Platzwart, dem Hausmeister und einer Kollegin ein Brandschutz-Ersthelfer am Flugplatz Mengen-Hohentengen.


Bis zum Eintreffen der Feuerwehr müssten sie sofort eingreifen, sofern es zu einem Flugzeugunglück kommt. Deshalb üben sie alle regelmäßig. Jetzt fand die größte Rettungsübung am Flugplatz statt, die es bisher gegeben hat – mit Feuerwehr, Rotem Kreuz, Flugplatzpersonal und Piloten.


Die Piloten des Mengener Unternehmens DAS Privat Jets müssen mindestens alle drei Jahre das Vorgehen im Notfall durchspielen, die Flugleiter des Towers sogar alle zwei Jahre. Dieses Mal haben sich beide Seiten zusammengetan. Der Sicherheitsmanager des Flugplatzes, Konstantin Hadrossek, hat ein Praxisprogramm organisiert, das es in diesem Umfang noch nie gab. Die Aufgaben für die 56 Beteiligten klingen dramatisch: Wie berge ich Verletzte aus dem engen Cockpit eines Kleinflugzeuges und wie Passagiere oder Piloten aus einem Businessjet?


Was sind die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen unmittelbar danach? Und vor allem anderen: Wie halte ich die Flammen von Menschen so gut es geht fern, wenn sich Flugzeugbenzin entzündet und bei 800 Grad Celsius riesige Flammen entwickelt? „Das Wasserrohr immer von der gefährdendsten Stelle aus hin zum Brandherd führen“, erklärt Florian Pfau, stellvertretender Kommandant der Mengener Feuerwehr geduldig immer wieder den Kleingruppen, die von einer aufgebauten Übungsstation zur nächsten wechseln. In der Theorie klingt das logisch und gar nicht so schwer. Doch als jeder einmal selbst mit einem Feuerwehrschlauch die Flammen in einer Stahlwanne löschen muss, erfordert es für einige große Überwindung, sich nahe an den Brandherd heranzutrauen. Und bei der Übung geht es gerade einmal um zwei Liter Brennflüssigkeit, nicht um möglicherweise tausende.

Die Feuerwehrmänner, die den Übungsbrand begleiten, haben hinterher aber nur Lob parat: „Das haben wirklich alle super gemacht.“ Die Einweisung in ein anderes Thema überraschte viele Übungsteilnehmer. Ein Rettungsgerät, das für Unfallhelfer lebensgefährlich werden kann? Das ist ein beängstigender Gedanke und doch Realität. In deutschen Ultraleichtflugzeugen ist der Einbau eines Fallschirmsystems vorgeschrieben, zu dem eine Rakete gehört. Wenn es gezündet wird, sorgt es dafür, dass ein Flugzeug sanft zu Boden sinkt. Oft wird es aber bei Unglücken gar nicht ausgelöst. Würden Feuerwehrler und Sanitäter am Unfallort als erstes versuchen, Verletzte aus einer Maschine zu bergen, kann diese Rakete versehentlich zünden, da sie vor jedem Start vom Piloten scharf gestellt wird. ist nicht klar, dass die Rakete des Rettungsgeräts scharf ist und unbeabsichtigt ausgelöst werden kann.

Die Übungsteilnehmer machen sich auf die Suche nach dem roten Auslösehebel für das Rettungsgerät, um ihn mit einem Kabelbinder zu blockieren. Und sie suchen die Rakete, um den Verbindungsdraht zum Auslöser zu kappen. Im Ernstfall weist lediglich ein Gefahrenaufkleber darauf hin, wo die Rakete zu finden ist, denn jeder Flugzeughersteller baut das Rettungssystem anderswo ein.


Bei Flugzeugunfällen kommt es vor allem auf eines an, das betonen alle Fachleute während der Übung wieder und wieder: Schnelligkeit. Um im Notfall so schnell wie möglich alle Hilfskräfte zu mobilisieren, wurde am Flugplatz gerade eine neue Brandmeldeanlage in Betrieb genommen. Wird sie ausgelöst, geht automatisch in der Mengener Rettungsleitstelle ein Alarm los. Und auch auf dem Schreibtisch der zierlichen jungen Bürokraft beginnt ein Funkmelder zu piepsen.


Text und Bilder Peter Januschke

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